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Schnelles Sommeressen mit selbstgemachtem Pilzaufstrich

Manchmal muss es schnell gehen und genau für solche Essen ist es praktisch, selbstgemachte Pilzpaste im Kühlschrank zu haben – man weiß einfach, was drin ist! Für Risotto, Pasta oder überbackenes Ciabatta eignet sie sich ganz wunderbar; wenn es aber - gerade an heißen Tagen - ohne großen Aufwand in der Küche gehen soll, mache ich mir einfach ein geröstetes Brot mit Salat.

Für das Brot:

  • Brot eurer Wahl
  • selbstgemachte Pilzpaste
  • Frischkäse, Crème fraîche oder Ziegenkäse - was immer da ist
  • Mandelmus für Veganer
  • Tomatenwürfel
  • Feta
  • Nüsse oder Sonnenblumenkerne
  • Salz, Pfeffer, Muskat
  • evtl. Zitronensaft und -schale

Dazu empfehle ich einen frischen Blattsalat – aber für den braucht ihr sicher kein Rezept von mir.

Die Pilzpaste ist recht kräftig und eignet sich pur nicht unbedingt zum Bestreichen von Broten, also vermische ich sie einfach mit Frischkäse, bis mir die Konsistenz gefällt. Es ist wirklich absolut egal, was ihr in die Pilzpaste mischt, solange es euch schmeckt: Ob Frischkäse, cremiger Ziegenkäse, Mascarpone oder Crème fraîche; nehmt, was der Kühlschrank bietet!

Für eine vegane Variante kann Mandelmus verwendet werden, aber auch Hummus eignet sich hervorragend und es ist nicht so fett, wodurch die Paste leichter wird. Ich würze Pilze gerne mit Zitronenschale, das verleiht dem Aufstrich eine wunderbare Frische. Weiter füge ich nur noch Salz und Pfeffer dazu und fertig ist der Aufstrich.

Ich mag kräftiges Roggenbrot, doch zu Salaten bevorzuge ich Weißbrot. Ich schneide es in recht dicke Scheiben und toaste sie, bestreiche sie mit dem Aufstrich aus meiner Pilzpaste und bestreue es mit Tomaten-Concassée und Feta, dazu noch einige Pilzscheiben und Petersilie. Tomaten-Concassée sind gewürfelte, geschälte und entkernte Tomaten, doch für so ein rustikales Essen schäle ich sie nicht. Die Kerne sollten aber entfernt werden, sonst weicht das Brot schnell durch.

Für die vegane Variante empfehle ich geröstete Walnußkerne. Die Hälften nicht weiter zerkleinern, sie knacken schön beim Essen! Röstet die Nüsse bei 180°C Ober-Unterhitze im Ofen, richtet die Küchenuhr auf 10 Minuten, kontrolliert, wie weit sie sind und entscheidet selbst, wie dunkel ihr sie wollt. Bei Walnüssen würde ich 20 Minuten rechnen, denn ich mag sie kräftig im Geschmack. Der Vorteil beim Rösten im Ofen ist, dass die Nüsse gleichmäßig durchrösten. In der Pfanne liegen die Nüsse nur an wenigen Stellen auf – die werden dunkel, der Rest der Nuss röstet dagegen nicht richtig.

Dieses Rezept kann euch – leicht abgewandelt – durch das ganze Jahr begleiten. Im Herbst einfach Apfel- oder Birnenspalten nehmen, in etwas Butter anbraten, Pfeffer und etwas Salz sowie ganz zum Schluss frischer Thymian dazu. Das ist übrigens auch eine wunderbare Beilage zu Wildgerichten oder Schweinefleisch!

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