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Orientalische Ravioli mit Ofengemüse und Salzzitronensoße

Kochen nördlich und südlich des Mittelmeers: Italien trifft auf orientalische Gewürze. Erst der Geschmack verrät, dass hier nicht nur der Parmesan vergessen, sondern aromatisch vollends aus dem Orientalischen geschöpft wurde. Die Ravioli werden mit einem würzigen Rindsragout gefüllt und mit Salzzitronensoße überglänzt. Den Parmesan ersetzt geröstet Schwarzkümmelsaat: Pasta, die jedem schmeckt.

Madeleines

Eigentlich habe ich keinen Madeleinesteig benutzt, die alten Rezepte werden bei mir auch nie gut. Dieser hier ist ein einfacher Grundteig, den wir als Vier-Viertel kennen, ebenso wie die Franzosen, die ihn schlicht Quatre-Quarts nennen.

Da der kleine Sohn unserer Nachbarn eine Milcheiweißunverträglichkeit hat, habe ich dieses Rezept mit Pistazienöl anstatt Butter zubereitet. Öle sind keine künstlich gehärteten Fette und Nußöle eignen sich wunderbar als Butterersatz, auch bei veganen Mürbeteigen.

Einfache Kekse

Dieses Mürbeteigrezept ist ebenfalls ein altes und ich habe nicht etwa nur vergessen, den Zucker in den Teig zu geben, er wird tatsächlich nicht benötigt. Der Teig geht beim Backen durch die Butter etwas auf, dadurch werden die Kekse etwas blättrig. Dieser Mürbeteig eignet sich für herzhafte Tartes, aber auch für süße Kuchen. Die Form buttere ich einfach gut aus und streue dann Zucker hinein, soviel die Butter aufnehmen kann, den Rest schütte ich mit Hilfe leichten Klopfens wieder raus. Dadurch bekommt der Kuchen einen knusprigen, leicht blättrigen Boden und eine krokante Zuckerschicht, die ihm wieder die nötige Süße verleiht – einfach lecker! Aber zurück zu den Keksen:

Amalfizitronen

München, die „nördlichste Stadt Italiens“ ist keine Stunde von uns weg – italienische Zitronen sind hier bei uns also irgendwie, so im ganz weiten Sinn, noch regional.

Nein, im Ernst: Zitronen aus der Region, das haut in unseren Gefilden einfach nicht hin. Dafür gibt es ja aber die berühmten Früchte von der Amalfiküste, angebaut in sechster Generation von der Familie Aceto. Ihre Zitronen werden ohne den Einsatz von Kunstdünger und chemische Spritzmittel auf rein natürliche Art angebaut, wiegen zwischen hundert und fünfhundert Gramm und sind glatt, knubbelig, rund oder auch zitronenförmig oval - kurzum: sie sind schon optisch echte ‚Charakterzitronen‘.

Schneller Erdbeerkuchen

Eigentlich ist dieser Kuchen nichts anderes als ein Erdbeerbiskuit, der schnell gemacht ist und mit wenigen Zutaten auskommt. Gerade richtig, um an sonnigen Tagen nicht lange in der Küche zu stehen!

Die Basis ist ein Wiener Boden, ein lockerer Biskuit, der - mit Fruchtsaft und Alkohol getränkt - eine saftige Grundlage für den ebenso saftigen Belag bildet. Die Wiener Masse ist der Biskuitklassiker (als Masse bezeichnet man übrigens Teige auf Eibasis, die luftig aufgehen und nicht so schwer sind wie Kuchenteige) und eigentlich etwas aufwendiger in der Herstellung.

Rouladen - vegan, vegetarisch und aus Fleisch

Zugegeben, ein schnelles Essen für zwischendurch sind diese Rouladen nicht, vor allem nicht die veganen. Wohl eher ein bisschen was zum Angeben bei Menschen, die Vegan für etwas total Unnötiges halten.

Wir leben zwar auch nicht vegan, sind nicht mal Vegetarier, aber schieben jede Woche einen veganen Tag ein und essen nicht immer Fleisch. Mal abgesehen von der reinen Vernunft und der Tatsache, dass es unsere Umwelt einfach schont: es regt die Kreativität an.

Gedämpfter Mandelpudding mit Blutorangen

Puddings sind toll!

Zugegeben, ich mag auch das, was wir heute gemeinhin als Pudding bezeichnen, ursprünglich handelte es sich dabei aber um eine Crème, genauer gesagt um eine Crème Pâtissiere, mit der Konditoren ihre Kreationen füllten und die als Grundlage für Buttercrèmes gebraucht wurde. Dieser Pudding wird gekocht oder auch in einem Dampfgarer gegart. Eigentlich ist es eine Art gedämpfter Kuchen und das macht Puddings so richtig interessant, denn sie bekommen keine Kruste, garen schonender und können daher weniger mehllastig zubereitet werden.

Hefekuchen

Hefegebäck wirkt etwas angestaubt und ich kenne einige Leute, die damit nicht nur gar nichts anfangen können, für sie ist es geradezu der Inbegriff von etwas Trockenem. Das entspricht leider auch oft der Wahrheit und wir scheinen auch ein etwas sonderbares Verhältnis zur Hefe zu haben – viele haben Angst, dass der Teig nicht aufgeht, und das, obwohl wir Deutschen dazu neigen, die Hefe gleich würfelweise in jedes bisschen Mehl zu schmeißen, das mal ein Teig werden soll. Leider nimmt die Hefe dem Gebäck seinen Eigengeschmack. Der Name Hefezopf ist dann zwar zutreffend, denn nach Hefe schmeckt es - nach viel mehr aber häufig eben nicht.

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