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Rote Beete-Suppe mit Olivenöl-Parmesan-Grießnocken

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Teil zwei unserer Rezeptreihe rund um die Rote Beete! Heute bildet die schmackhafte Rübe die Basis für eine fein gewürzte Suppe mit leckeren Grießnocken. Tipps für eine vegane Variante liefern wir gleich mit!

Es ist in der Küche wirklich wichtig, niemals Instantbrühe zu benutzen – sie dominiert jedes Essen. Leider gewöhnt man sich mit der Zeit an den überwürzten Geschmack der Brühe, wirkliches Aroma bringt sie aber nicht. Das gleiche gilt für (die meisten) Fonds, die es flüssig in Gläsern zu kaufen gibt und die zwar anders, doch meist ebenso undefinierbar schmecken.

Gerade bei pürierten Suppen ist es besonders einfach, den vollen Gemüsegeschmack in das Gericht zu bringen: man kocht einfach alles mit, am Ende sieht es ja niemand mehr. Noch dazu bringen die einzelnen Zutaten Bindung und machen die Suppe gehaltvoller.

Ich passiere pürierte Soßen und Suppen grundsätzlich, und zwar aus unterschiedlichen Gründen. Erstens stören keine gröberen Partikel den Genuss; Suppen und Soßen werden sämig und fein. Zweitens sehen unpassierte Suppen und Soßen für mein Empfinden unappetitlich aus, gerade braune Fleischsoßen lassen mit ihrer pürierten Einlage der Phantasie freien Lauf.

Zuletzt ist es für den Geschmack wesentlich besser. Man hört sehr oft, dass in den ausgekochten Gemüsen noch so viel Geschmack stecke. Was aber im Sieb zurück bleibt, sind die Faserstoffe der Pflanzen. Wenn Sie diese aus der eigentlichen Suppe entfernen, schmeckt das Resultat sehr viel intensiver. Kurzum: vielleicht bereitet das Passieren Ihnen keine Freude – es verbessert aber Ihr Essen wesentlich!

Für die Suppe

  •  ca. 600g Rote Beete, es sollen geputzt etwa 500g bleiben
  •  2 Karotten
  •  1 Petersilienwurzel
  •  1 Zwiebel
  •  1 kleiner Fenchel
  •  etwa 100 g Knollensellerie
  •  2 Knoblauchzehen
  •  1 kleiner, säuerlicher Apfel
  •  1 mehligkochende Kartoffel
  •  100 bis 200 ml Sahne
  •  1 Stück Ingwer
  •  1 Kardamomkapsel
  •  1 TL süße Fenchelsaat  
  •  1 TL Koriandersaat  
  •  1 Stück Zimtstange, etwa 4 cm  
  •  Salz  
    2,00 EUR Feines Meersalz ohne Trennmittel
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    , Pfeffer  
    3,20 EUR Pfeffer schwarz, ganz
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    und Muskat  
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  •  1 Lorbeerblatt
  •  2 Sternanis
  •  evtl. Chili
  •  1 TL Bockshornklee
  •  Olivenöl
  •  1 EL Apfelessig oder Zitronensaft

Alle Gemüse und den Apfel schälen bzw. waschen und in grobe Würfel schneiden. Etwas Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Gewürze kurz darin anbraten, die Zwiebeln, den Sellerie, die Petersilienwurzel, den Ingwer und die grob mit dem flachen Messer zerdrückten Knoblauchzehen zufügen und einige Minuten andünsten.

Die restlichen Gemüse in den Topf geben, etwa einen Liter Wasser angießen und mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Die Gemüse im geschlossenen Topf etwa 30 bis 45 Minuten garen, bis sie weich sind. Lorbeerblatt, Zimtstange und Sternanis aus dem Topf nehmen und alles gründlich pürieren und durch ein feines Sieb passieren. Mit Sahne verfeinern, bei Bedarf mit etwas Wasser verdünnen und nachwürzen. Sollte der Suppe etwas Säure fehlen, fügen Sie Apfelessig oder Zitronensaft zu.

Für die Grießnocken

  •  150g Hartweizengrieß
  •  500 ml Milch
  •  50g Olivenöl
  •  50g Parmesan
  •  2 Eier Gr. L
  •  Salz  
    2,00 EUR Feines Meersalz ohne Trennmittel
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    , Pfeffer  
    3,20 EUR Pfeffer schwarz, ganz
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    und Muskat  
    3,50 EUR Muskatnuss ganz
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Milch und Olivenöl mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen und aufkochen lassen. Den Grieß unter rühren einrühren und erneut aufkochen lassen, bis ein recht dicker Brei entstanden ist. Den Topf vom Herd nehmen, den Brei gut durchrühren und dann nacheinander die Eier und zuletzt den fein geriebenen Parmesan unterrühren.

In einem Topf Salzwasser zum Kochen bringen, die Hitze reduzieren. In das nicht mehr kochende Wasser die mit zwei Teelöffeln abgestochenen Nocken geben und etwa 5 Minuten garziehen lassen. Die fertigen Nocken auf einen vorgewärmten Teller geben und abdecken.

Die heiße Suppe in tiefe Teller geben, die Nockenhineinlegen und mit etwas Petersilie bestreuen.

Tipp: Vegane Variante

Ersetzen Sie die Sahne einfach durch Kokosmilch. Anstatt der Nocken bereiten Sie nach Packungsanleitung Polenta zu, geben Sie in die Brühe etwas Tahina (Paste aus geröstetem Sesam) und Thymian. Wenn die Polenta gekocht ist, wellen sie diese zwischen zwei Blättern Backpapier flach aus. Schneiden Sie die Polenta in kleine Rauten oder Quadrate und legen Sie diese auf ein gut mit Olivenöl eingepinseltes Backblech. Bepinseln Sie auch sie Oberseite der Polenta mit etwas Öl und streuen sie Sesam, Sonnenblumenkern oder gehackte Nüsse nach Wahl darauf. Backen Sie die Polentastücke bei 200°C im Ofen, bis sie leicht gebräunt und knusprig sind.

Soll es etwas einfacher sein, toasten Sie Weiß- oder Graubrot und vermischen Sie ESSENSFREUDEN Confierte Zwiebeln orientalisch mit etwas Olivenöl, geben Sie die Zwiebeln auf das noch warme Brot. Der würzige, leicht an Chutney erinnernde süß-säuerliche Geschmack der Zwiebeln passt sehr gut zur Roten Beete.

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