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Schneller Erdbeerkuchen

Vielen Dank für die Bewertung dieses Beitrags.

Eigentlich ist dieser Kuchen nichts anderes als ein Erdbeerbiskuit, der schnell gemacht ist und mit wenigen Zutaten auskommt. Gerade richtig, um an sonnigen Tagen nicht lange in der Küche zu stehen!

Die Basis ist ein Wiener Boden, ein lockerer Biskuit, der - mit Fruchtsaft und Alkohol getränkt - eine saftige Grundlage für den ebenso saftigen Belag bildet. Die Wiener Masse ist der Biskuitklassiker (als Masse bezeichnet man übrigens Teige auf Eibasis, die luftig aufgehen und nicht so schwer sind wie Kuchenteige) und eigentlich etwas aufwendiger in der Herstellung.

Das klassische Rezept sieht vor, dass Ei und Zucker über dem Wasserbad aufgeschlagen werden, bis die Masse luftig ist, der Zucker sich vollständig aufgelöst hat und die Temperatur bei etwa 45°C liegt. Die Eier sollen nicht wärmer werden, da das Eigelb sonst bindet und der Biskuit als flacher Fladen den Ofen verlässt. Um den Biskuit saftig zu halten, wird beim klassischen Rezept noch flüssige Butter untergehoben - hier fällt sie weg. Da es aber nie Schaden kann, ein Rezept für eine Wiener Masse zu kennen, gibt es beide Varianten: die schnelle und die klassische.

Wiener Masse klassisch – Rezept von einer Bäckermeisterin

Zutaten

  •  6 Eier
  •  190g Zucker
  •  90g Weizenstärke
  •  110g Weizenmehl
  •  50g flüssige Butter
  •  evtl. 20g Kakao

Zubereitung

Bei einem Biskuit ist es wichtig, alle Zutaten vorbereitet zu haben. Der lockere Teig soll schnell in den Ofen, sonst fällt er zusammen!

Mehl und Stärke in eine Schüssel sieben. Für einen Schokobiskuit den Kakao ebenfalls durchsieben und dafür 20g weniger Stärke verwenden. Den Boden einer Springform mit 28 bis 30cm Durchmesser mit Backpapier auslegen. Bei einem Biskuit darf die Form niemals gefettet werden, die Ränder bleiben so, wie sie sind. Werden die Ränder der Form gebuttert, haftet der Biskuit beim Backen nicht daran und fällt wieder zusammen.

In einem Topf Wasser zum Kochen bringen, die Butter in einem kleinen Topf auf dem Herd schmelzen. Sie wird zwar wieder etwas anziehen, bis sie verarbeitet wird, doch nach 10 Sekunden auf dem Herd ist sie wieder vollkommen flüssig und außerdem nicht heiß.

Die Eier in eine große Metallschüssel geben, den Zucker dazu und sofort mit der Schüssel über das Wasserbad. Mit dem Schneebesen von Hand kräftig aufschlagen, bis die Eier schaumig sind und eine Temperatur von etwa 45°C erreicht haben. Die Schüssel vom Wasserbad nehmen und mit einem Handrührgerät 10 Minuten auf höchster Stufe aufschlagen, bis ein dicker, hellgelber Schaum entstanden ist.

Die Mehl-Stärkemischung zu den Eiern geben und mit einem Teigspatel unterheben, dabei schnell arbeiten, sonst entstehen Mehlklümpchen. Das Mehl niemals mit einem Handrührgerät oder einem Schneebesen unterrühren, denn dann ist aus der Masse die Luft wieder raus. Die flüssige Butter wird zuletzt unter die Masse gehoben, dann kommt der Biskuit in die Form und sofort in den Ofen.

Bei 190°C Ober-Unterhitze etwa 25 Minuten backen, aus dem Ofen nehmen, 5 Minuten abkühlen lassen. Mit einem scharfen kleinen Messer den Biskuit vom Rand lösen, auf ein Kuchengitter stürzen und das Backpapier vom Boden abziehen. Den Biskuit auskühlen lassen, bevor er weiterverarbeitet wird. Soll er für Torten geschnitten werden, so empfiehlt es sich, den Biskuit am Vortag zu backen, ihn auskühlen und dann abgedeckt über Nacht ruhen zu lassen.

Für den Belag

  •  4cl Schnaps (Cointreau, Kirschwasser o.a.)
  •  60ml Saft (z.B. Johannisbeere, frischer Orangensaft)
  •  200g Erdbeerkonfitüre 
  •  200g Schlagsahne
  •  150g Magerquark
  •  Vanillemark
  •  frische Beeren nach Geschmack

Saft und Schnaps vermischen und den Biskuit damit tränken, wobei der Schnaps natürlich auch durch Saft ersetzt werden kann.

Den Boden mit der Konfitüre bestreichen, die Sahne mit der Vanille aufschlagen, bis sie möglichst fest ist und unter den Magerquark heben. Dabei wie immer erst ein Drittel unter den Quark geben, dann den Rest.

Die Sahne-Quarkmasse auf dem Biskuit verteilen und dann mit frischen Beeren belegen. Unser Kuchen hat nur wenige Beeren abbekommen, dafür sind es unglaublich aromatische Walderdbeeren, die hier direkt am Haus wachsen. Jede diese nur wenige Millimeter kleinen Früchte kann es aber geschmacklich mit 2 bis 3 großen Erdbeeren aufnehmen – es lohnt sich, bei einem Spaziergang danach Ausschau zu halten!

Ansonsten eignet sich diese Grundlage für jede Menge frischer Beeren, egal ob sortenrein oder gemischt. Da sie einfach nur im Ganzen oder halbiert auf den Kuchen kommen, nicht mit Tortenguss oder anderem fixiert werden und auch die Crème ohne Bindemittel auskommt, gilt hier: Freunde einladen, aufessen, glücklich sein!

Etwas einfacher für einen schnelleren Biskuit

Zutaten

  •  3 Eier
  •  95g Zucker
  •  45g Weizenstärke
  •  55g Weizenmehl

Zubereitung

Die Zutaten für einen hellen Biskuit vorbereiten. Da der Biskuit später mit Flüssigkeit getränkt wird, ist die Butter hier nicht notwendig. Die Eier mit dem Zucker in eine hohe Rührschüssel geben, wie sie für Sahne benutzt wird. Etwa 10 Minuten auf höchster Stufe mit dem Handrührgerät aufschlagen. Der Vorteil ist, dass die Rührer komplett im Ei sind und durch das geringe Volumen des Gefäßes auch ohne das Aufschlagen über dem Wasserbad ein sehr fester Eischaum entsteht. Mehl und Stärke unterheben und ebenso verfahren, wie oben bereits beschrieben.

Mit dem Biskuit ist die Hauptarbeit erledigt. Allerdings ist dieser Kuchen keiner, der im Kühlschrank besser wird – mit den frischen Beeren sollte er sofort gegessen werden.

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