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Schnelles Sommeressen mit selbstgemachtem Pilzaufstrich

Vielen Dank für die Bewertung dieses Beitrags.

Manchmal muss es schnell gehen und genau für solche Essen ist es praktisch, selbstgemachte Pilzpaste im Kühlschrank zu haben – man weiß einfach, was drin ist!

Für Risotto, Pasta oder überbackenes Ciabatta eignet sie sich wunderbar; wenn es aber - gerade an heißen Tagen - einmal ganz schnell gehen soll, mache ich mir ein leckeres geröstetes Brot mit Salat.

Für das Brot:

  •  Brot eurer Wahl
  •  selbstgemachte Pilzpaste
  •  Frischkäse, Crème fraîche oder Ziegenkäse - was immer da ist
  •  Mandelmus für Veganer
  •  Tomatenwürfel
  •  Feta
  •  Nüsse oder Sonnenblumenkerne
  •  Salz  
    2,00 EUR Feines Meersalz ohne Trennmittel
    +
    In den Warenkorb
    , Pfeffer  
    3,20 EUR Pfeffer schwarz, ganz
    +
    In den Warenkorb
    , Muskat  
    3,50 EUR Muskatnuss ganz
    +
    In den Warenkorb
  •  evtl. Zitronensaft und -schale  
    11,90 EUR Amalfizitronen (Sfusato Amalfitano) [1kg] Nicht vorrätig

Dazu einen frischen Blattsalat, aber für den braucht ihr sicher kein Rezept von mir.

Die Pilzpaste ist recht kräftig und eignet sich pur nicht unbedingt zum Bestreichen von Broten, also vermische ich sie einfach z.B. mit Frischkäse, bis mir die Konsistenz gefällt. Es ist wirklich absolut egal, was ihr in die Pilzpaste mischt, solange es euch schmeckt. Ob Frischkäse, cremiger Ziegenkäse, Mascarpone oder Crème fraîche; nehmt, was der Kühlschrank bietet.

Für die vegane Variante kann Mandelmus verwendet werden, aber auch Hummus eignet sich und es ist nicht so fett, dadurch wird die Paste leichter. Ich würze Pilze gerne mit Zitronenschale, das verleiht diesem doch etwas herbstlichen Aufstrich eine wunderbare Frische. Weiter füge ich nur noch Salz und Pfeffer dazu und fertig ist der Aufstrich.

Ich mag kräftiges Roggenbrot, doch zu Salaten bevorzuge ich Weißbrot. Dieses luftige Weißbrot habe ich in recht dicke Scheiben geschnitten und sie dann einfach getoastet, mit Pilzpaste bestrichen und mit Tomaten-Concassée und Feta bestreut, dazu noch einige Pilzscheiben und Petersilie. Tomaten-Concassée sind gewürfelte, geschälte und entkernte Tomaten, doch für so ein rustikales Essen schäle ich sie nicht. Die Kerne sollten aber entfernt werden, sonst weicht das Brot schnell durch.

Für die vegane Variante empfehle ich geröstete Walnußkerne. Die Hälften nicht weiter zerkleinern, sie knacken schön beim Essen! Röstet die Nüsse bei 180°C Ober-Unterhitze im Ofen, richtet die Küchenuhr auf 10 Minuten, kontrolliert, wie weit sie sind und entscheidet selbst, wie dunkel ihr sie wollt. Bei Walnüssen würde ich 20 Minuten rechnen, ich mag sie kräftig im Geschmack. Der Vorteil beim Rösten im Ofen ist, dass die Nüsse gleichmäßig durchrösten. In der Pfanne liegen gerade "unebene" Nüsse nur an wenigen Stellen auf – die werden dunkel, der Rest der Nuss röstet dagegen nicht richtig.

Prinzipiell legt auf das Brot, was ihr wollt. Wenn ihr euch im Herbst an dieses Rezept erinnert, folgender kleiner Tipp: nehmt Apfel oder Birnenspalten und bratet sie in etwas Butter mit Pfeffer und etwas Salz und gebt kurz bevor sie fertig sind frischen Thymian dazu. Keine Angst vor etwas mehr Hitze; braune, karamellige Bratspuren sind erwünscht. Das ist übrigens auch eine wunderbare Beilage zu Wildgerichten oder Schweinefleisch!

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